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Fast alle Führungskräfte halten Anpassungsfähigkeit für entscheidend, doch nur eine kleine Minderheit erlebt ihre Organisation als eine, die Veränderung wirklich gut bewältigt. Das zeigt der Report 2026 Global Human Capital Trends von Deloitte (veröffentlicht am 4. März 2026): 85 Prozent der Führungskräfte nennen den Aufbau von Anpassungsfähigkeit entscheidend, aber nur 7 Prozent gehen dabei aktiv voran; nur 27 Prozent meinen, ihre Organisation komme gut mit Wandel zurecht. Der gute Teil: Der Anspruch ist bereits überall vorhanden — es fehlt nicht die Einsicht, sondern die Übersetzung in eine tragfähige Struktur.
Worauf es ankommt
- Anpassungsfähigkeit ist kein Motivationsproblem, sondern eine Frage des Organisationsdesigns: Wo jede Abweichung nach oben eskaliert, entsteht bei jeder Überraschung ein Stau.
- Der Hebel liegt in klaren Entscheidungswegen — wer entscheidet was, und dürfen Teams vor Ort handeln, ohne auf Freigabe zu warten?
- Vernachlässigte Kulturarbeit läuft als „Culture Debt" auf: eine stille Schuld, deren Rechnung erst die nächste Transformation ausbremst.
Die ausführliche Einordnung samt konkreter erster Schritte lesen Sie in der Studienbesprechung im Hub.
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