Einstiegspositionen: KI übernimmt die Arbeit, an der Können wächst

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Einstiegspositionen: KI übernimmt die Arbeit, an der Können wächst

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Gartner (27.07.2026): 22 Prozent der Personalleitungen berichten von mindestens einer Führungskraft, die Einstiegspositionen wegen KI-Automatisierung nicht mehr besetzt. In Deutschland planen 40 Prozent der Unternehmen die Verlagerung von Einsteigeraufgaben für die kommenden drei Jahre — während junge Beschäftigte fast ausschließlich im Arbeitsprozess lernen.

Die Marktforschung Gartner hat am 27. Juli 2026 eine Befragung von 110 Personalleitungen veröffentlicht. Danach berichten 22 Prozent, dass in ihrer Organisation mindestens eine Führungskraft die Besetzung von Einstiegspositionen eingestellt hat, weil KI diese Aufgaben automatisiert — bei 95 Prozent KI-Einführung im vergangenen Jahr, von der bisher nur eine von fünf Organisationen erheblichen Nutzen berichtet. Für Deutschland zeigt die Randstad-ifo-Personalleiterbefragung, dass 14 Prozent der Unternehmen Einsteigeraufgaben bereits an KI verlagert haben und weitere 40 Prozent das für die kommenden drei Jahre planen. Die Stellen bleiben also zunächst, ihr Inhalt wandert.

Worauf es ankommt:

  • Junge Beschäftigte lernen fast ausschließlich im Arbeitsprozess: 88,9 Prozent durch Learning by Doing, 88,4 Prozent von Kolleginnen, Kollegen und Mentoren. Genau diese Aufgaben werden zuerst automatisiert.
  • Gartner rät ausdrücklich zum Neuzuschnitt statt zum Streichen — anspruchsvollere Aufgaben zurück in die Einstiegsrolle geben, seit die Routine wegfällt.
  • Die Entscheidung fällt beim Zuschnitt der nächsten Rollenbeschreibung, nicht in einer Strategiesitzung.

Die ausführliche Einordnung mit den Zahlen im Detail steht in der Studienbesprechung.

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