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Thomas Fritsch verantwortet Führung und Organisationsentwicklung in einem Bosch-Werk mit 4.300 Mitarbeitenden – mitten in der Krise der Automobilindustrie. Vor zehn Jahren führte er den Standort durch ein hartes Sparprogramm und wurde trotzdem Global Award Winner. 2026 gehört das Werk zu Bayerns besten Arbeitgebern. Seit 25 Jahren ist er EFQM-Assessor und schaut deshalb genauer hin, wenn von Mitarbeiterbindung die Rede ist: Für ihn ist sie kein weiches Thema, sondern der Enabler für Erfolg.
Im Gespräch mit Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey geht es um die Frage, die vor dem "Wie" kommt: Wer aktiviert eigentlich Engagement? Thomas Fritschs Antwort ist unbequem konkret – und sie verschiebt den Blick weg von Programmen und hin zu einer Ebene, die oft überlastet ist, statt befähigt zu werden.
Weiter Themen in diesem Podcast:
- Warum 400 Folien kein Bürokratiebeweis sind, sondern eine Führungsentscheidung
- Was elf Jahre Bundeswehr über Entscheidungsgeschwindigkeit lehren – und wo Konsenskultur teuer wird
- Weshalb Information, die man "zum Schutz" des Teams zurückhält, meist als Vertrauensverlust zurückkommt
- Wie Jahresplanung so läuft, dass das Zielgespräch am Ende nichts Neues mehr enthält
- Was passiert, wenn Mitarbeitende in zwei Wochen selbst KI-Agenten bauen – und wer dafür aus dem Tagesgeschäft geholt werden muss
- Und ein Bild aus dem Urlaub mit dem Wohnmobil, das erklärt, warum zwei Menschen dieselbe Arbeit völlig unterschiedlich erleben
Eine Folge über Engagement als gemeinsame Aufgabe: Rahmenbedingungen von der Organisation, Haltung von den Menschen. Jetzt reinhören.
#EngagementAtWork #Führung #Transformation #Mitarbeiterbindung #Automobilindustrie
