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In den nächsten zehn Jahren verlassen rund sieben Millionen Menschen den deutschen Arbeitsmarkt. Und trotzdem hält sich in vielen Organisationen die stille Annahme, mit fünfzig beginne der Rückzug.
Vier Menschen aus Handel, Rundfunk, Konzernlogistik und einem Unternehmensnetzwerk haben daraus keine Klage gemacht, sondern eine Plattform: Was als monatlicher Coffee Break begann, ist heute eine Konferenz mit 1.000 Plätzen. Am 8. Oktober geht Change Maker 50+ ins fünfte Jahr.
In dieser Folge sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Dr. Leonie Koch (OTTO), Susanne Sabisch-Schellhas (Demografienetzwerk Hamburg), Nicole Schmutte (NDR) und Klaus-Peter Mikulla.
Es geht weniger um Programme als um Beharrlichkeit: um den langen Atem in einem Konzern, um einen Sender, in dem bald fünf Generationen gleichzeitig arbeiten, um Mentoring, das Erfahrung und Lernwunsch zusammenbringt wie eine Dating-App.
Und um einen Satz, an dem man nicht vorbeikommt: Arbeiten mit Freude und Leistung bis zum Renteneinstieg müsse gelingen – alles andere sei am Ende eine Rentenkürzung.
Engagement ist keine Einbahnstraße. Unternehmen müssen Rahmen setzen und begleiten. Menschen müssen sich zeigen und neugierig bleiben. Einzeln funktioniert keines von beidem.
Das Programm am 8. Oktober spannt genau diesen Bogen: Prof. Dr. Jutta Allmendinger eröffnet mit dem gesellschaftlichen Blick, warum Wirtschaft und Politik die Generation 50+ stärker in den Fokus nehmen müssen. Von dort geht es weiter zu Zukunftskompetenzen und der Frage, warum Berufserfahrung im Zeitalter von KI an Bedeutung gewinnt statt verliert. Zwei Podien, zwölf Unternehmen, die in Themenräumen offenlegen, was bei ihnen tatsächlich funktioniert – von Wissenstransfer über pflegende Angehörige bis zu generationenübergreifendem Mentoring.
Teilnahme kostenfrei – Links in den Kommentaren unten.
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