Blinder Fleck

Erfolg wird an Input gemessen, nicht an Impact

Wir haben viel investiert – ob es wirkt, wissen wir nicht.

effectivenesswirkungmessung

Typ

Blindspot

Cluster

-

Sichtbarkeit

PUBLIC

Status

PUBLISHED

Beschreibung

Organisationen messen Erfolg in Input-Metriken: Budget aufgewendet, Projekte gestartet, Features delivered, Stunden investiert. Der Blind Spot: Impact – hat es tatsächlich etwas verbessert? Für wen? Welches Problem wurde gelöst?

Hoher Input wird mit Erfolg gleichgesetzt, ohne Wirkung zu messen. Aktivität suggeriert Fortschritt, während echte Verbesserung ausbleibt.

Framework-Struktur

S.P.O.T.

S.P.O.T.

S - Surface

An der Oberfläche werden Budgets aufgewendet, Projekte abgeschlossen, Features delivered. Controlling sieht: Hohe Aktivität, Planerfüllung.

S.P.O.T.

P - Peripheral

Peripher zeigen sich Hinweise: Keine sichtbare Verbesserung, fehlende Wirkungsmessung, "Wir wissen nicht, ob es hilft", Fokus auf Delivery statt Value.

S.P.O.T.

O - Origin

Der Ursprung liegt in der Leichtigkeit von Input-Messung vs. Schwierigkeit von Impact-Messung. Was einfach messbar ist, wird gemessen. Die Annahme: Hoher Input führt zu hohem Output führt zu Impact. Die Realität: Nicht automatisch.

S.P.O.T.

T - Turn

Die Wende gelingt durch Outcome-orientierte KPIs: Wirkung messen, nicht Aktivität. Durch Impact Scoring: Initiativen nach erwartetem Impact priorisieren. Durch Retrospektive Impact Reviews: "Was haben wir wirklich erreicht?"

Use Cases, Stories & Hinweise

Erkennbar durch:

  • "Wir haben X Millionen investiert" als Erfolgsmetrik
  • Projekt-Completion-Rates statt Wirkungsmessung
  • "Wir haben 50 Features delivered" ohne Nutzungsanalyse
  • Keine Antwort auf "Hat es geholfen?"

Story: Ein Unternehmen investiert 5 Millionen in CRM-System. Nach einem Jahr: "Projekt erfolgreich abgeschlossen, 100% Budget genutzt." Niemand fragt: Ist Kundenbetreuung besser geworden? Umsatz gestiegen? Zufriedenheit erhöht?

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